SC OG - FC Rothenburg
- Jan Portmann
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Nach dem umkämpften Heimsieg gegen den FC Brunnen wartete mit dem SC Obergeissenstein die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf dem rutschigen Wartegg-Kunstrasen auf den FC Rothenburg. Die Erinnerungen an das klare 0:6 aus der Vorrunde waren noch präsent, entsprechend fokussiert und motiviert ging das Team in die Partie.
Von Beginn weg entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften agierten kompakt und versuchten, über einen kontrollierten Spielaufbau zu Chancen zu kommen. Torchancen aus dem Spiel heraus blieben zunächst Mangelware, wobei insbesondere der SC OG immer wieder durch gefährliche Standardsituationen auf sich aufmerksam machte. Vor allem bei Eckbällen strahlten die Gäste grosse Gefahr aus, doch die Defensive des FC Rothenburg hielt mit vereinten Kräften dagegen.
In der 36. Minute gelang dem FC Rothenburg dann die Führung: Nach einer gelungenen Offensivaktion war es Matteo Di Berardino, der den Ball zur 0:1-Führung im Netz unterbrachte. In der Folge blieb die Partie intensiv und umkämpft, ohne dass sich eine Mannschaft klare Vorteile erarbeiten konnte. Mit der knappen Führung für Rothenburg ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Das Spiel blieb offen, mit viel Einsatz auf beiden Seiten. In der 58. Minute musste Rothenburg jedoch den Ausgleich hinnehmen: Stefan Silva Borges traf mit einem platzierten Weitschuss für den SC OG zum 1:1.
In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Als sich beide Teams bereits mit einem Unentschieden abzufinden schienen, erhielt der FC Rothenburg in der Nachspielzeit einen Penalty zugesprochen. Davide Di Berardino übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 90.+2 Minute souverän zur erneuten 1:2-Führung.
Der Sieg schien zum Greifen nah, doch die Partie war noch nicht entschieden. Quasi mit dem letzten Angriff kam der SC OG nochmals zu einer Möglichkeit – und nutzte diese eiskalt: Gian Greter erzielte in der 90.+4 Minute den Ausgleich zum 2:2.
Die Enttäuschung beim FC Rothenburg war entsprechend gross. Nach einem späten Führungstreffer in der Nachspielzeit hätte man das Spiel eigentlich über die Zeit bringen müssen. Unter dem Strich geht das Unentschieden zwar in Ordnung, da sich beide Mannschaften über weite Strecken auf Augenhöhe begegneten, dennoch fühlt es sich für Rothenburg wie ein Punktverlust an.
Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel: Mit dem FC Baar wartet ein richtungsweisendes Duell – ein echtes 6-Punkte-Spiel. Es gilt nun, die Kräfte zu bündeln und Spiel für Spiel mit voller Intensität anzugehen.
HOPP ROTHEBORG!
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